Next Media und die Zukunft des Journalismus

Nachdem ich bereits kürzlich schon über Next Media hier im Blog geschrieben habe, konnte mein Thema nun auch auf Zeit Online veröffentlicht werden.

Nachrichten in Games-Optik

Die Firma Next Media produziert TV-Beiträge zu aktuellen Nachrichten, die wie Computerspiele oder Animationsfilme aussehen. Das ist oft albern und manchmal auch kritisch.

Auf den ersten Blick sieht es in der Redaktion von Next Media Animation TV in Taipeh aus wie bei einem Entwickler für Computerspiele. In den Räumen des chinesischen Konzerns werden jedoch Nachrichtenbeiträge produziert – mit virtuellen Charakteren.

    Gespielte Homosexualität

    Homosexualität in Videospielen hat eine interessante Entwicklung hinter sich. Die ganze Thematik aufgedröselt und dargestellt:

    Schwule Politiker und lesbische Schauspielerinnen sind längst Alltag. Games aber öffnen sich nur langsam der Realität: Homosexuelle Charaktere sind noch immer selten.

    Homosexuelle Pixelhelden waren zu Beginn des Videospielzeitalters undenkbar. Besonders in den USA hatte man anfangs große Probleme mit dieser Thematik. Japanische Entwickler zeigten etwas weniger Berührungsängste. Anfang der neunziger Jahre veröffentlichte Nintendo beispielsweise das Rollenspiel Fire Emblem. Optisch präsentiert wurde der schwule Spielcharakter Lucius allerdings sehr feminin, weshalb er häufig fälschlicherweise für eine Frau gehalten wurde. Nur Kenner wussten um die sexuelle Neigung des Magiers.

    Das Schwarze Auge: Vergangenheit und Zukunft

    Ich liebte die Nordland-Trilogie und warte immer noch auf ein tolles neuen Abenteuer aus der „Das Schwarze Auge“-Reihe. Was sich in Zukunft tut und warum es bisher international nicht mit der tollen Rollenspiel-Serie geklappt hat, lest ihr hier:

    „Das Schwarze Auge“ ist der Klassiker unter den Pen-&-Paper-Rollenspielen. Als Computerspiel war es dagegen nie international erfolgreich. Es gibt aber neue Anläufe.

    Seit 27 Jahren kämpfen und rätseln sich deutsche Rollenspieler nun schon durch das fiktive Land Aventurien. Das Pen-&-Paper-Rollenspiel Das Schwarze Auge (DSA) von Ulrich Kiesow hat in dieser Zeit eine breite Produktpalette an Büchern, Hörspielen und auch Computerspielen hervorgebracht. Was der Verlag Schmidt Spiele damals als Konkurrenzprodukt zum erfolgreichen Dungeons and Dragons in Auftrag gab, avancierte zum Fantasy-Kult.