Top-Games 2016 – das fand Nicole gut

Es ist immer wieder schwer, das Jahr rückblickend zu bewerten. Besonders bei Videospielen habe ich mich immer schwergetan. Welche Games haben sich gelohnt und was blieb mir im Gedächtnis? Manche Spiele fand man vielleicht gut, vergisst sie aber dann doch wieder, und wenn man in den Schrank schaut, denkt man sich: Wie konnte ich das nur vergessen? Vielleicht war es dann aber doch nicht so toll?

2016 war ein interessantes Jahr und nein, „Inside“ war keines meiner Spielehighlights des letzten Jahres! Dafür sind mir andere Titel im Kopf geblieben – aus unterschiedlichen Gründen. Diese Titel solltet ihr, meiner Meinung nach, mal gespielt haben:

  1. The Long Dark – der Release war zwar schon 2014, doch in diesem Jahr gab es ein großes Sandbox Update. Wer Surival Games mag und geile Grafik schätzt, der sollte hier unbedingt reinschauen!
  2. The Banner Saga 2 – Es ist und bleibt eines meiner Lieblingsspiele. Den ersten Teil fand ich schon großartig und der Zweite knüpft an der tollen Atmosphäre an. Eine epische Story im Wikinger-Style mit magischen Wesen und imposanten Orten. Einfach cool. Das Spielsystem ist eine Art rundenbasiertes Strategie-Rollenspiel und der Spieler kann die Geschichte mit seinen Entscheidungen beeinflussen.
  3. Ghost of a Tale – es hat eine Maus, die einen Degen und einen Hut mit einer Feder hat…muss ich mehr sagen. Das Spiel von Entwickler (ja es macht nur einer) sieht einfach toll aus und hat ein einzigartiges Design. Die Story ist ebenfalls sehr spannend. Momentan ist es Early Access, aber bereits jetzt ist es schon sehr gut. Es ist eine Art Action-Abenteuer.
  4. Unravel – ein sehr süßes, wenn auch einfach gehaltenes Rätzel-Abenteuer. Tolle Settings und eine schöne Erzählstruktur. Für Kinder auch Eltern auf jeden Fall etwas Feines.
  5. The Last Guardian – ich habe die Steuerung streckenweise wirklich verflucht, aber die Story und vor allem das Ende waren einfach grandios. Ein Spiel, das Freude und Leid gleichermaßen verursacht, am Ende möchte man beides nicht missen – Trico, du hast mein Herz gebrochen…
  6. Firewatch – eines der Highlights, von denen ich nicht erwartet hatte, dass es so gut werden wird. Ein starkes Thema wird in Firewatch angepackt und die Protagonisten sind mit das Beste, was ich in diesem Jahr erleben durfte – und das, obwohl man sie nicht sieht. Sehr schöne Aufmachung und eine tolle Atmosphäre.
  7. Uncharted 4 – Nathan Drake hat mir schon immer Spaß gemacht. Die Reihe ist eine der wenigen Sony-Exklusivtitel, die es schafft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen. Mit der Story und dem gelungenen Gameplay war es dieses Jahr für mich ein schöner Abschluss der Serie.
  8. The Witcher 3: Blood and Wine – Ein Add-on, dass manches Vollpreisspiel in den Schatten stellt. Umfang, Storytelling und die Charaktere sind eine Klasse für sich. Mir als The Witcher Fan hat es wieder unheimlich viel Spaß gemacht!
  9. Stardew Valley – hach, wenn ich runterkommen will, dann spiele ich Stardew Valley. Nicht so verzuckert drollig wie Harvest Moon, sondern mit einem tiefergründigen Ansatz lässt mich das Spiel in seiner Schönheit viele Stunden verbringen und manchmal höre ich einfach nur dem Blubbern der Marmeladenfässer zu, und streichel meine Bauernhoftiere. So viel Umfang und wieder war es nur ein Entwickler, einfach super.
  10. Beholder – ein krasses Spiel, bei dem man nie das Gefühl hat, die richtige Entscheidung zu treffen. Als neuer „Hausmeister“ bekommt ihr den Auftrag vom Staat, das Haus und seine Bewohner zu beobachten. Ihr müsst eure Mitmenschen ausspionieren und Verstöße melden. Dabei kommen die Bewohner auch zu euch und bitten um Hilfe, was euch streckenweise in arge Gewissenskonflikte bringt. Tolles Ding, das auf dem Konzept von „Papers, please aufbaut.
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