Deadlight – Licht am Ende des Todes

Okay, ich war einige Monate etwas abwesend. Dabei hätte ich eigentlich sooo viel über die unterschiedlichsten Themen schreiben können, aber mein Job lässt es manchmal nicht immer zu.

Themawechsel zum Aufhänger meines jetzigen Beitrags: Deadlight von Tequila Works. Über Twitter und Facebook habe ich bereits einige Sachen zu diesem Arcade-Titel geschrieben und obwohl das Spiel schon etwas älter ist, kam das Endzeit-Abenteuer kürzlich wieder bei uns in der Redaktion zur Sprache. Natürlich habe ich bereits im Vorfeld schon einiges von Deadlight gehört, aber bis ich es denn selber spielen konnte, hatte es etwas gedauert. Vor allem weil man es erst etwas genauer ansehen muss, um nicht voreilige Vergleiche zu ziehen. Mittlerweile ist es schon seit einiger Zeit erhältlich und auch recht günstig, weshalb ich es gerne noch einmal aufgreifen wollte.

dl

Postapokalyptische Geschichten, ob mit oder ohne Zombies/infizierten Wesen, haben für mich immer noch einen gewissen Reiz. Deadlight hatte es mir daher schon gleich aufgrund der Story angetan. Erzählt wird die Geschichte von Randall Wayne. Ein Typ, der auf den ersten Blick ziemlich unsympatisch rüberkommt. Natürlich hat er eine tragische Vorgeschichte und natürlich hat ihn das im Hinblick auf seine Entwicklung stark beeinflusst. Dennoch wird das Storytelling um den brummigen Randall nicht langweilig. Vor allem die Tonality des Spiels hat mich beeindruck. Der düstere Look und der Rorschach-Stil, mit dem die Rückblenden und Gedankengänge auf Randalls Leben abgebildet werden, sind schon sehr ergreifend umgesetzt. Das Gameplay bietet keine umwerfenden Neuerungen, sondern eine solide Basis, um die Geschichte zu erleben und kleine Rätsel zu lösen. Was ich jedoch so spannend finde, ist die Art wie mir die Entwickler die Story beibringen wollen. Ich muss den Charakter nicht mögen, aber den Werdegang von Randell und die Erkenntnis, dass deine Seele bis ins Tiefste verletzt werden kann und es am Ende doch an dir liegt, ob du daran zerbrichst oder dir das letzte Bisschen Menschlichkeit behälst, war für mich die eigentliche Message von Deadlight.

Und so sitze ich am Ende zwar bedrückt, aber dennoch gut unterhalten da. Deadlight ist kein Spiel mit großer Action oder kniffligen Rätseln, sondern weiß durch einen coolen Stil und mit einer guten Geschichte zu überzeugen.

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